Karte »Germany and its approaches with international Boundaries as of September 1, 1939«, The National Geographic Magazine Juli 1944 – Occupational Zone Boundaries« – aus dem Bildband »Leben unter dem Hakenkreuz«

Im Januar 1945 stieß die russische Armee im Frontalangriff über eine 400 km weite Strecke vom Weichselbogen bis zur mittleren Oder gleichsam keilförmig – in spiegelbildlicher Verkehrung der Lage aus den Anfangstagen des Krieges in 1939 – bis in die Mitte des Deutschen Reiches vor. Es entstanden selbständige Fronten an den Flanken in Ostpreußen, in Westpreußen, in Pommern und in Schlesien, um die noch monatelang der Kampf ging. Jedoch die Evakuierung von Soldaten und Flüchtlingen aus Ostpreußen begann erst am 23. Januar 1945 durch die deutsche Kriegsmarine, obwohl schon ab Oktober 1944 parallel zum sowjetischen Vormarsch gewaltige Flüchtlingstrecks der deutschen Bevölkerung entstanden. Zunächst aus Ostpreußen, schließlich aus Schlesien und Pommern zogen Millionen in den Wintermonaten 1944/45 bei Schnee und Kälte zumeist zu Fuß mit Handwagen oder mit Pferdefuhrwerken in das westliche Reichsgebiet.

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120 Jahre deutsche Geschichte/n sind in ihrem gesamten Umfang jetzt auch als eBook erhältlich. Sie umfassen – auch digital – das Leben von Hermann Benkowitz, geboren 1892 in Lankewitz im Kreis Putzig/Westpreußen. Er erlebt und überlebt das Kaiserreich, den 1. Weltkrieg als Leibhusar, die Weimarer Republik, als Zollbeamter das Dritte Reich mit dem 2. Weltkrieg, die Nachkriegsjahre und den Wiederaufbau bis 1959. Seine und die Familien seiner Frau Hedwig Naß mit Tochter Ursula aus Belgard/Pommern sind ebenso eingebettet und betroffen in und von den Weltgeschehnissen, die als unauslöschliche Prägung in ihnen und ihren nachfolgenden Generationen weiterleben.

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120 Jahre – ein Kaiserreich, zwei Weltkriege und ihre Nachkriegszeiten – umfassen diese drei Bildbände und zeichnen in Bilder, Texten, Dokumenten die Lebenswege, ihre alltäglichen Erlebnissen und Herausforderungen der westpreußischen Familien Benkowitz und der pommerschen Familien Nass mit ihren Freuden und Leiden nach.

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Familie Naß in Belgard

Nach dem Überfall in Polen am 1. September kehrt Ruhe ein. Die Naß-Familien kommen in Ihrer Heimatstadt Belgard zusammen. Soldat Werner (vorne links) hat Weihnachtsurlaub, Mutter und Oma Emma Naß und die Geschwister Else und Enkelin Emmi (hinten) mit Sohn Werner jr. (vorne links) und Tochter Edith auf dem Schoß, Meta mit Sohn Jürgen (vorne rechts) schauen noch mit Zuversicht und gespannter Neugier in die Zukunft. Die Behausung zeugt nicht unbedingt von Wohlstand, aber der große Weihnachtsbaum bis zur Decke und Spielzeug für die Kinder überstrahlen Mangel und Gebrauchsspuren an Teppich und Tapete.
(Auszug aus dem Bildband »Leben unter dem Hakenkreuz«)

Besinnliche Tage im Kreise von
Familie und Freunden.
Einen guten Start ins kommende Jahr mit tollen
Ideen, frischer Motivation und neuer Energie.

Ihr Team der Dagmar Stange Stiftung
für Zeit- und Fotodokumentation

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Eine Dokumentation in Bildern und Texten [Band 3] ISBN 978-3-89809-169-5 eBook: ISBN 978- 3-8393-0145-6

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erscheint am 24. Oktober 2019 der Band »Leben unter dem Hakenkreuz« im be.bra verlag, Berlin. Es ist der dritte Bildband aus der „Benkowitz-Reihe“, herausgegeben von der Dagmar Stange Stiftung für Zeit- und Fotodokumentation mit Texten von Dagmar Stange.
Der umfangreich bebilderte Band gewährt Einblicke in einen einzigartigen Fundus an Fotos, Dokumenten, Büchern und Briefen, die nicht nur von einem bewegten Familienleben erzählen, sondern auch ein lebendiges Fenster in die Geschichte öffnen – von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis in die Nachkriegsjahre.

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Mit dem überraschenden Angriff auf Polen begann der Zweite Weltkrieg. Ohne Kriegserklärung beschießt das deutsche Linienschiff Schleswig-Holstein, das zu Besuch in der Freien Stadt Danzig ist, das polnische Munitionslager auf der gegenüberliegenden Westerplatte. Die Verteidiger kapitulieren dort am 7. September. Die deutsche Luftwaffe greift die Stadt Wielun an der polnischen Westgrenze an. Hitler verkündet in einer Rede vor dem Reichstag den Kriegsbeginn: »Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!« Die deutschen Truppen drangen von Norden und Südwesten in die Tiefe Polens vor. Unser Protagonist, Hermann Benkowitz, verfolgt das Eindringen des Deutschen Heeres mit einem roten Farbstift auf der Landkarte Polens aus dem Frankfurter Volksblatt vom 15. September 1939.

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Überschallflugzeug Concorde, Flughafen Charles-de–Gaulle, Paris, Foto Dagmar Stange 2012

Am 2. März 1969 absolvierte die Concorde in Toulouse ihren Jungfernflug mit einer zweifachen Überschallgeschwindigkeit. Der elegante, schneeweiße Jet mit spitzer Nase hatte zahlreiche Fans. Ein Flugerlebnis von dreieinhalb Stunden von Paris nach New York!

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Ein paar Tage war er da, der Winter. Seit einigen Jahren erleben wir in unseren Breitengraden die Weihnachtstage nicht mehr im strahlenden Weiß. Für den weißen Sport muss künstlicher Schnee eingesetzt werden. Natürlicher Frost, Reif und Schnee werden eher zur Seltenheit. Sind die schneeweißen Bilderbuch-Winter-Weihnachtstage endgültig Zeitgeschichte?
Sicher hat jeder seine Winterbilder im Kopf oder auch auf irgendwo verstauten Fotos.
Nutzen wir die Tage der Entspannung und nehmen wir uns ein bisschen Zeit für eine winterliche Fotostrecke und dabei auch für die eigenen „winterlichen“ Erinnerungsbilder in der Natur.

Geruhsame Weihnachtstage und ein gesundes,
erfolgreiches Jahr 2019

Ihr Team der Dagmar Stange Stiftung
für Zeit- und Fotodokumentation

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Ein wunderbares Geschenk für Oma, Opa, zeitgeschichtlich Interessierte, Familien ...
Hochwertiger Leineneinband mit Prägedruck, beeindruckende Haptik durch exklusives Munken Lynx Premiumpapier, holzfrei, ungestrichen 176 Seiten – 23x2,5x28,1 cm

Lesen Sie im Bildband >>Hermann Benkowitz – Ein preußischer Leibhusar<<, wie in den Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg der ehemals kaiserliche Leibhusar Benkowitz in Belgard/Pommern unter der neuen Republik und den krisengeschüttelten Wirtschaftsverhältnissen sich etabliert, eine Familie dort gründet, und seine Familie im ehemaligen Westpreußen – nun der Polnische Korridor – unter der neuen polnischen Politik zurecht findet. Wie er sich von seiner militärischen Laufbahn und von seiner neuen Heimat Pommern verabschiedet, um neue Berufsperspektiven in Kassel und später in Frankfurt anzunehmen.

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